Die Wohnungsgemeinnützigkeit existierte in Deutschland von 1940 bis 1990, als sie abgeschafft wurde. Seitdem wird ihre Wiedereinführung politisch diskutiert. Gemeinnützige Wohnungsunternehmen erhalten Steuervorteile, müssen im Gegenzug jedoch Gewinne dauerhaft im Wohnungsbestand reinvestieren und Mieten dauerhaft unterhalb des Marktpreises anbieten. Das Modell gilt als wichtiges Instrument zur Schaffung langfristig bezahlbaren Wohnraums, der nicht dem Renditedruck des freien Marktes unterliegt. Vorbild sind Länder wie Österreich und die Schweiz, in denen gemeinnützige Wohnungsträger erhebliche Teile des Mietwohnungsmarktes abdecken. Eine neue Wohnungsgemeinnützigkeit würde insbesondere Genossenschaften, kommunale Unternehmen und soziale Träger fördern.
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Wohnungsgemeinnützigkeit
Rechtlicher Status, der Wohnungsunternehmen steuerliche Vergünstigungen gewährt, sofern sie dauerhaft bezahlbaren Wohnraum für breite Bevölkerungsschichten bereitstellen.