EHL Immobilien vermietet in Wien-Favoriten eine nachhaltige Büroimmobilie mit einer Gesamtfläche von 10.840 m². Das Projekt „TragWerk" liegt an der Kempelengasse, unweit des Wiener Hauptbahnhofs, und bietet Mietpreise zwischen 15,50 und 17,50 € pro Quadratmeter. Die Betriebskosten betragen 4,50 € pro Quadratmeter. Die Immobilie richtet sich an Unternehmen jeder Größe und Branche und ermöglicht durch flexible Grundrisse sowohl Einzelbüros als auch Open-Space-Lösungen.
Welche Flächen stehen zur Verfügung?
Das Gebäude bietet insgesamt neun Geschosse sowie eine Erdgeschossfläche zur Vermietung an. Die Stockwerke im ersten bis fünften Obergeschoss umfassen jeweils 1.280 m², das sechste Obergeschoss 1.110 m² und die Geschosse sieben bis neun jeweils 708 m². Im Erdgeschoss stehen 1.206 m² zur Verfügung. Alle Flächen sind laut EHL Immobilien leicht technisch adaptierbar, sodass Mieter ihre Bereiche individuell gestalten können. Ansprechpartner für das Projekt ist Raphael Tillmann.
Was zeichnet die Ausstattung aus?
Das „TragWerk" setzt auf ein nachhaltiges Energiesystem mit Wärmepumpe, das ganzjährig für kostenschonende Temperierung sorgt. Balkone und Terrassen bieten Grünblick auf den angrenzenden Kempelenpark, der rund ein Hektar groß ist und als zentrales Herzstück des entstehenden Quartiers dient. Zur weiteren Ausstattung gehören eine Tiefgarage, Stehleuchten und getrennte Toiletten. Die Kombination aus flexibler Raumstruktur und technischer Ausstattung erleichtert Unternehmen die Anpassung an unterschiedliche Arbeitsmodelle.
Wie ist die Lage angebunden?
Das Bürogebäude befindet sich auf einem ehemaligen Industrieareal in Wien-Favoriten, auf dem in den kommenden Jahren eines der nachhaltigsten Quartiere der Stadt entsteht. Die großartige Anbindung an den öffentlichen Verkehr ermöglicht es, die Wiener Innenstadt binnen weniger Minuten zu erreichen. Der Kempelenpark wird der Öffentlichkeit gewidmet und schließt das übergeordnete Radwegenetz. Diese Lage macht das Projekt für Unternehmen attraktiv, die Wert auf zentrale Erreichbarkeit und gleichzeitig Erholungsräume im Grünen legen.
Warum sind nachhaltige Büroflächen gefragt?
Nachhaltige Gewerbeimmobilien gewinnen am Wiener Immobilienmarkt zunehmend an Bedeutung. Der Einsatz von Wärmepumpen reduziert den CO₂-Ausstoß und senkt langfristig die Energiekosten. Unternehmen, die ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance) in ihrer Standortstrategie berücksichtigen, profitieren von einer positiven Außenwirkung und können Förderprogramme nutzen. In Österreich unterstützt das Programm klimaaktiv den Einbau hocheffizienter Wärmepumpen und belohnt energetische Sanierungen mit Zuschüssen.
Welche Rolle spielt das Quartier für den Mietmarkt?
Das entstehende Quartier auf dem ehemaligen Industrieareal zielt darauf ab, Arbeiten und Erholung zu verbinden. Die Widmung des Kempelenparks als öffentlicher Grünraum erhöht die Aufenthaltsqualität und macht den Standort für Arbeitgeber attraktiv, die Mitarbeiter mit einem modernen Arbeitsumfeld gewinnen möchten. Die Nähe zum Hauptbahnhof stärkt die Erreichbarkeit für Pendler aus dem Umland und aus anderen Bundesländern. Diese Faktoren wirken sich positiv auf die Vermietungsquote und die langfristige Wertentwicklung aus.
Wie beeinflussen Betriebskosten die Mietentscheidung?
Mit 4,50 € pro Quadratmeter liegen die Betriebskosten im moderaten Bereich für nachhaltige Neubauten in zentraler Lage. Wärmepumpen-gestützte Systeme senken die Heiz- und Kühlkosten im Vergleich zu konventionellen Anlagen. Unternehmen, die langfristig Büroflächen mieten, kalkulieren neben der Grundmiete vor allem die laufenden Nebenkosten. Transparente Kostenstrukturen und energieeffiziente Gebäudetechnik sind daher wichtige Entscheidungskriterien bei der Standortwahl.
Welche Förderungen kommen für Mieter infrage?
Mieter profitieren indirekt von der nachhaltigen Gebäudetechnik, wenn Vermieter Fördermittel für Wärmepumpen und erneuerbare Energien in Anspruch nehmen und dadurch die Betriebskosten senken. In Deutschland unterstützt die KfW-Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) Eigentümer bei der energetischen Sanierung und beim Neubau von Effizienzgebäuden. In Österreich fördert klimaaktiv gezielt den Einbau von Wärmepumpen und die Umstellung auf erneuerbare Energien. Auch wenn Mieter selbst nicht antragsberechtigt sind, wirken sich solche Programme durch niedrigere Nebenkosten positiv auf die Gesamtmiete aus.
Wie passt sich der Wiener Markt an ESG-Anforderungen an?
Gewerbliche Vermieter in Wien reagieren auf die steigende Nachfrage nach nachhaltigen Immobilien. Neue Projekte wie das „TragWerk" setzen auf zukunftssichere Energiekonzepte und flexible Grundrisse, um unterschiedliche Nutzungsszenarien abzudecken. Die OIB-Richtlinie 6 regelt in Österreich verbindlich den Energieausweis und die Mindest-Energieeffizienz für Neubauten. Investoren und Projektentwickler orientieren sich an diesen Standards, um langfristige Vermietbarkeit und Wertstabilität zu sichern.
Was bedeutet die Entwicklung für Bestandshalter?
Nachhaltige Neubauten wie das „TragWerk" erhöhen den Wettbewerbsdruck auf ältere Büroimmobilien. Bestandshalter müssen in energetische Sanierung investieren, um konkurrenzfähig zu bleiben. Die serielle Sanierung mit vorgefertigten Fassaden- und Haustechnikelementen bietet eine kosteneffiziente Möglichkeit, Bestandsgebäude auf aktuelle Effizienzstandards zu bringen. Vermieter, die frühzeitig in Wärmepumpen und erneuerbare Energien investieren, profitieren von stabilen Mieteinnahmen und einer höheren Attraktivität am Markt.
EHL Immobilien positioniert sich mit dem „TragWerk" in einem wachsenden Marktsegment, das sowohl ökologische Nachhaltigkeit als auch wirtschaftliche Effizienz verbindet. Die Kombination aus zentraler Lage, flexiblen Grundrissen und modernen Energiesystemen macht das Projekt zu einer relevanten Option für Unternehmen, die langfristig in Wien-Favoriten expandieren oder sich neu ansiedeln möchten.